Sicherheitsbestimmungen beim Motorroller
Wie andere Fahrzeuge auch, muss der Motorroller alle zwei Jahre beim TÜV vorgeführt werden. Nur Roller, die technisch in einwandfreiem Zustand sind, bekommen eine neue Plakette. Fährt man mit seinem Zweirad beim TÜV vor, sollte man darauf achten, dass der Scooter auch optisch einen positiven Eindruck macht und sauber und gepflegt aussieht. Die Prüfer legen beispielsweise besonderen Wert auf die Lesbarkeit der Motornummer und des Typenschildes. Möchte man nicht gleich auf Anhieb in Ungnade fallen, sollte man das vorab kontrollieren.
Ferner sehen die Prüfer beim TÜV sich die Radlager genauer an. Diese dürfen auf keinen Fall Spiel haben, das kann jeder Fahrer vorher schon mal selbst überprüfen. Wenn der Roller auf dem Hauptständer steht, kann die Hinterradschwinge auf eventuelles Spiel kontrolliert werden, dazu hält man mit einer Hand das Heck gut fest, während man mit der anderen Hand versucht, das Hinterrad hin und her zu bewegen.
Auch das Lenkkopflager wird beim TÜV stets einer sorgfältigen Prüfung unterzogen. Um sicher zu gehen sieht man sich auch dieses schon vorher an. Dazu gehört allerdings ein wenig Erfahrung, unter Umständen sollte man einen bewanderten Rollerfreund hinzuziehen. Man nimmt dazu die Gabelenden in beide Hände und bewegt das Vorderrad nach vorne und zurück, schlägt die Lenkung jeweils zum Anschlag. Das Lager darf absolut kein Spiel haben.
Die Scheibenbremsbeläge überprüft man mit Hilfe der Verschleißmarkierungen. Man macht sicher auch einen besseren Eindruck auf die Prüfer, wenn man vorher die Beleuchtung und die Profiltiefe der Reifen schon kontrolliert hat. Eventuelle Mängel kann man leicht selbst beseitigen.

